Dialog im Dunkeln - Endecke das Unsichtbare!

Habt ihr euch jemals vorgestellt wie es ist einfach nichts zu sehen? Rein weg gar nichts? Außer pure Dunkelheit? Wie wäre es wenn du Blind wirst? Bist du dann total Hilfslos und wie findet du dich in einer Welt zurecht, indem einem das Augenlicht nichts bringt?

 

 

Genau dieses Frage klärt „Dialog im Dunkeln“.


Die Ausstellung führt dich als Besucher durch komplett abgedunkelte Räume. Natürlich nicht allein - Blinde Menschen helfen dir den Weg durch die verschiedenen Zimmer zu finden.


Hierbei durchläufst du, ausgestattet mit einem Blindenstock, unter anderem einen Park, machst eine Bootstour und überquert eine Straße. Ich hab mir dieses doch besondere Museum mal genau angeschaut und stellte fest, dass..


 es unfassbar ist wie hilflos ich und auch die anderen Besucher ohne das Sehvermögen sind.


Nicht sehen und nur auf Gefühle und Geräusche hin einzuschätzen wo hin man gehen darf und kann.


Natürlich hilft der Blinden Guide, denn ohne seine Hilfe würde ich jetzt noch durch die Räume irren.


Gefühlte tausendmal bin ich jemanden bei der Führung auf die Füße getreten und habe unzählige Blindenstöcke ans Bein bekommen.


Denn du siehst einfach nichts im Dialog im Dunkeln in Hamburg!


Nicht mal die eigene Hand vor Augen. Aber es ist wirklich unglaublich wie schon in diesem Zeitraum die anderen Sinne geschärft arbeiten. Auch nimmst du dein Umfeld auf eine ganz andere Art war, wen du sie nur fühlst, hörst und riechst.


Gerade im zweiten Raum, indem man sich frei bewegen kann, ist besonderere Wert auf das fühlen gelegt.


Im Raum verteilt sind Behälter mit Kaffeebohnen, Tee, Kies und und und. Es ist wirklich ein krassen Erlebnis diese Dinge nur zu spüren. Aber es ist wirklich schön. 

 

 

Auch im Park, das zwitschern der Vögel, das rauschen eines Baches und das laufen auf Grass war etwas ganz anderes, als wenn die Dinge gesehen werden können.


Besonders schwer war es die kleine Brücke zu überqueren, den Orientierungslos bist du hier hoch 10.


Total erschrocken war ich als ich das Geländer ergreifen wollte und der Rand nass war. Unglaublich! 


Gut erkannt habe ich das Obst- und Gemüse in den Körben auf dem Markt.


Erfühlen könnte ich Paprikas, Kürbisse, Kartoffeln und co. Auch das Überqueren einer Straße wird zum absoluten Härtefall.


Den es gibt ja Bordsteinkannten die man nicht sieht und auf die ja aber geachtet werden muss.


Des weiteren muss inmitten des Straßen Lärms das Piepen der Ampel erkannt werden. Gar nicht so easy. 

 

Insgesamt durchquerten wir im Dialog im Dunkeln 7 Räume, die alle anders waren und das Fühlen, Hören und Riechen auf eine ganz besondere Art möglich machten.


Aber ich will ich mal nicht zu viel vorweg nehmen, erlebt die Räume und Landschaften am Besten selbst!


Zum Schluss ging es in die Dunkelbar und wir konnten unserem Blinden Guide noch ein Paar fragen stellen. 


Ehrlich gesagt kann ich das Erlebte gar nicht so richtig in Worte packen, denn es ist so ein krasses Gefühl 90 Minuten völlig Blind zu sein.


Ich kann nur jeden von Herzen raten diese Erfahrung mal zu machen und ich freue mich riesig diese wunderschöne Welt sehen zu können.  

Und so findest du´s:

Wenn euch dieser Artikel Lust gemacht hat, dieses unglaublich Erlebnis auch mal zu machen dann meldet euch für eine Führung unter 040 - 309 634-0 an.

 

Das „Dialog im Dunkeln“ findet ihr in Hamburg auf der Alter Wandrahm 4.

 

Ganz leicht mit der U-Bahn und co zu erreichen. Und wenn ihr einmal in der Hafenstadt seit, könnt ihr euch auch gleich das wunderschöne Hamburg anschauen. Hier gibt´s 10 Tipps, was ihr in Hamburg nicht vepasssen dürft

 


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