Sabbatical in Afrika: Elefant, Rhino und dann ganz lange nichts mehr

Ich frage mich ob es irgendwann mal eine gute Geschichte wird, dass Hyänen meine Schuhe zerfleischt haben?

 

Im Moment ärger ich mich darüber. Meine neuen Nike (extra gekauft für die Weltreise) wurden von hungrigen Hyänen angefressen, während wir mitten im Nichts geschlafen haben. Mit nichts meine ich wirklich NICHTS.

 

Nach einem Tag fahrt durch Berge und nichts. Kein einzigster Baum, kein Busch - einfach nichts. Und genau dort gibt es Hyänen, die sehr hungrig sind. Hungrig auf meine Schuhe.

 

Flo´s Schuh wurde auch angefressen und zusammen bringen wir es auf einen Schaden im Wert von 130€ - nach Deutschen Preisen….

 

In Namibia haben Markenschuhe einen anderen Preis: Hier bring es ein einziger Schuh auf 150€. Dann eben ohne Turnschuhe weiter. Zumindest bis meine besteFreundin kommt, sie bringt uns welche aus Deutschland mit. 

 

Die ideale Reiseroute für dein Sabbatical

Wie geht unserer Route in der zweiten Woche weiter:

 

Simbabwe - Kasane - Rundu (Camp Hugo) - Etoscha - Skeleton Coast aka Nichts oder Hyänen fressen meine Schuhe - Cape Cross - Swakopmund

 

Wir starten gerade in Simbabwe und die Ausreise lief überraschend gut. Wir mussten nichts bezahlen, keiner war „unkurupt“ und hat uns trotzdem Geld abgezockt. Lief besser als gedacht. 

 

Nur unser Obst durfte nicht mit nach Botswana - Seuchen Gefahr. Auch unsere Schuhe mussten einmal durch Desenfitionsmittel getunkt werden. Auch meine Turnschuhe - ach meine schönen Turnschuhe <3

 

6. Stopp Kasane

Kasane ist mehr als ein Zwischen Stopp um Reserven auf zufüllen und zu tanken. Du solltest dir unbdeingt eine Bootfahrt auf dem Grenzfluss gönnen! Mit dem Boot kommst du den Hippos, Elefanten, Büffel und Krokodile so richtig nah. Die Investition von 40€ ist es auf alle fälle wert!  

 

7. Stopp: Camp Hugo

Auf der suche nach einem ganz anderen Camping Platz landeten wir auf dem Camp Hugo. Danke - es war einer der schönsten Abenden in Namibia. Der Platz ist schwer zu finden, direkt an der Grenzen zu Angola - du schläfst direkt am Grenzfluss. Der Sonnenuntergang ist der Wahnsinn. 

 

Die Besitzer - der Wahnsinn. Wir setzen uns gemütlich an die Bar und es wurde zu einem Heiteren Abend mit Tausend Schnaps. Wir tanzten zur Countrymusik, naschten chilli beits und beobachteten die riesigen Fische (namens Hugo). 

 

8. Stopp: Etoscha

Nimm dir für den Etoscha mindesten 2-3 Tage Zeit. Die Campingplätze innerhalb des Nationalpark sind bezahlbar. Ca. 15€ pro Person pro Nacht. Besser als im Chobe, da bist du mit 50 Doller dabei. 

 

Besuche unbedingt den Olifanttrust Campingplatz, dort gibt es ein Campingplatz eigenes Wasserloch, wo viele Elefanten vorbei kommen und mit etwas Glück siehst du auch ein Nasshorn. In der Hauptsaison solltest du in den Nationalpark vorab reservieren, in der Nebensaison ist es kein Problem spontan einen Platz zu bekommen.

 

Mein Persönliches Highlight im Park: Die Löwen! Im park gibt es ca. 200 Löwen und wir haben fünf davon gesehen. Das Rudel hat direkt an der Straße geschlafen und so konnten wir so richtig nah an den König der Tiere kommen. Ich verspreche dir - das raubt dir den Atem. 

 

9. Stopp:  Skeleton Coast aka Nichts

Nachdem du den Etoscha verlässt - tanke unbedingt. Fülle deine Essens und Trineknreserven auf. Sei nicht so blöd wie wir. Aus dem Etoscha raus, kam ein kleiner Ort mit Tankstelle dort unbedingt alles aufführen. Denn danach kommt zwei Tage lang NICHTS mehr. 

 

Wir dachten: Tora Bay und Terrance Bay sind Orte. Falsch gedacht… Nach dem Etoscha auf dem Weg zur Skeleton Coats kommt nichts, gar nichts. Tora Bay ist ein Campingplatz der nur im Dezember und Januar geöffnet hat und in Terrance Bay gibt es ein paar Loggen - das wars. 

Ohne zu wissen, dass es ab jetzt zwei Tage dauert um in Swakopmund anzukommen, fuhren wir mit einem halbleeren tank und wenig Wasser los. Ganz nach der Logik, da kommt doch noch was. Ziemlich dämlich. 

 

Einen Tag fuhren wir von früh bis Nachmittag um 3 durch bergige Landschaft. Schotterstraßen hoch und runter und dann plötzlich kommt ein Gate mit einem geschlossen Campingplatz. Für die Skeletoncoast kann uns nur eine durchreise Papier ausgestellt werden, ohne rervierung. Also beschliesen wir einen tag auf dem geschlossen Campingplatz zu bleiben - ohne fließen Wasser oder Strom. 

 

Aber mit jede mengen hungrige Hyänen. 

 

Wir genießen die stille und das Nichts. Kein Busch, kein Baum wächst hier - hier ist einfach Nichts. Wir lassen unsere Schuhe draußen stehen, wie jeden Tag bisher. Und zack sind sie den nächsten morgen angefressen. Besser gesagt zerfleischt. (Panne #3)

 

10. Stopp Weiter geht das nichts.

Wir verlassen die bergige Landschaft und fahren uns unseren ersten Platten der Reise. Zufällig treffen wir Californeier die uns beim Reifenwechsel helfen. Mitten im nichts - manchmal haben wir echt glück. Stunden lang haben wir niemanden getroffen und gerade dann kommt jemand vorbei. 

 

 

Das Landschaftsbild hat sich drastisch verändert wir fahren durch Wüste. Rechts von uns ist das tobende Meer, die Sicht ist neblich, es stürmt und hinter uns ist mindesten ein Tag fahrt. Das Landschaftsbild ändert sich überhaupt nciht mehr. Wir fahren stunden lang dieser Straße entlang.

 

 

Das krasse Gefühl von Trostlosigkeit.

In diesem lebensfeindlichenraum.

 

Kein Busch, kein Baum - Nichts.

Stundenlang.

 

11. Stopp: Cape Cross

Das Landschaftsbild hat sich nicht geändert, der Wind peitscht und Büsche gibt es hier nicht. Das Gate ist lange schon passiert und wir erreichen Cape Cross. Hier soll es Robben geben - ich bin gespannt. 

 

Was uns hier erwartet ist unfassbar. Tausende Robben - so weit das Auge reicht. Sie hören einfach nicht auf. 

 

12. Stopp: Swakopmund

So sehr ich die Stille und die Natur liebe, freue ich mich unglaublich über Swakopmund. Menschen, Zivilisation - endlich tanken, Wasser und Essen auffüllen. 

 

In Swakomund selbst gönnen wir uns einen Gammeltag: Am Strand entlang schlendern, bummeln und essen gehen. Wir kochen jeden Tag selbst und es wird Zeit für einheimisch Küche. Ein leckeres Oryx-Steck wartet auf uns. Springbook, Fisch und Garnelen - himmlisch lecker. 

 

 

Unser nächstes Ziel - Sossuvlei. Schon wieder Wüste?! Ob wir wieder Stunden durch Nichts fahren? Ob der Sternenhimmel wirklich noch schöner ist als die letzten? 

 

PS: Wie unsere erste Woche in Afrika aussah, erfährst du hier

 

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JA ICH BIN DABEI!


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